Adam Sangariev Finds the Decisive Ippon Late in the -100 kg Final - Image: IJF / International Judo Federation

Adam Sangariev findet den entscheidenden Ippon spät im -100-kg-Finale

Adam Sangariev war der herausragende Name in der Klasse bis 100 kg und sicherte sich Gold mit einem späten Ippon in einem hart umkämpften Judo-Finale gegen Giovani Ferreira. Die Kategorie steuerte auf ein Duell zwischen zwei Athleten zu, die den ganzen Tag über stark und souverän gewirkt hatten, und das Finale lieferte genau diese Spannung.

Sangarievs Weg zum Titel war von Kontrolle und Konstanz geprägt. Zum Auftakt besiegte er den WM-Silbermedaillengewinner Kyle Reyes, dann setzte er sich mit Ippon in nur einer Minute gegen Georgios Kroussaniotakis durch, bevor er den Lauf des Heimjudoka Huang Fuchun beendete. Im Halbfinale stoppte er den Schweden Karl Baathe, der in dieser Kategorie eine der stärksten europäischen Leistungen gezeigt hatte.

Ferreira erreichte das Finale aus der anderen Hälfte des Tableaus nach einem ähnlich starken Tag. Der Brasilianer besiegte Shen Yijie, dann Piotr Kuczera, bevor er Idar Bifov den Einzug in den Kampf um Gold verwehrte. Runde für Runde zeigte er die Fähigkeit, seinen Ansatz an den jeweiligen Gegner anzupassen.

Das bereitete ein Finale mit echter Intensität vor. Beide Judoka machten Tempo, und keiner wollte nachgeben. Auf beiden Seiten gab es Strafen, doch der Kampf wurde stärker von ihrer Bereitschaft zum Angriff geprägt als von Vorsicht.

Über weite Strecken des Kampfes wirkte es, als würde eine kleine Öffnung alles entscheiden. Dieser Moment kam schließlich in der Schlussphase. Weniger als dreißig Sekunden vor dem Ende fand Sangariev den Angriff, nach dem er gesucht hatte, und warf Ferreira mit Ippon zum Titel.

Der entscheidende Moment kam ganz am Ende.

Nach dem Finale sagte Sangariev, dass er sich zuvor nicht ganz wohlgefühlt habe, aber weiter an sein Judo geglaubt habe. Außerdem sagte er, dass sein Fokus auf der Qualifikation für seine ersten Olympischen Spiele liege.

Hinter dem Kampf um Gold brachten auch die Bronzekämpfe zusätzliche Qualität in ein tief besetztes Feld bis 100 kg. Huang Fuchun reagierte auf den Druck des Heimauftritts auf beeindruckende Weise. Gegen Iosif Simin erzielte er Waza-ari mit einem kraftvollen Uchi-mata und ging sofort in Osaekomi über, um sich Ippon und Bronze für das Gastgeberland zu sichern.

Der zweite Bronzekampf endete in taktischer Hinsicht schneller. Idar Bifov ging gegen Karl Baathe mit einem gut ausgeführten Sutemi-waza für Waza-ari in Führung und kontrollierte den Rest des Kampfes danach souverän, um auf dem Podium zu bleiben.

Für Europa verdient Baathe auch ohne Medaille Beachtung. Der schwedische Judoka erreichte das Halbfinale und besiegte zuvor den topgesetzten Ukrainer Anton Savytskiy, womit er zeigte, dass er einige der größten Namen im Tableau fordern kann.

Am Ende gehörte der Tag jedoch Sangariev. In einer Kategorie voller starker Leistungen und wechselnder Dynamik blieb er ruhig, hielt den Druck hoch und erzielte genau den einen Wertungspunkt, der zählte, als die Uhr fast abgelaufen war.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

Quelle: Fighting Lifestyle

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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