Balabay Aghayev and Takeshi Takeoka set the lightweight tone in Ulaanbaatar Judo

Aghayev und Takeoka setzen in Ulaanbaatar das Leichtgewichtszeichen

Balabay Aghayev in Ulaanbaatar im Judo-Einsatz
Bildquelle: IJF / offizielle Eventfotografie

Die ersten Männer-Leichtgewichtsfinals in Ulaanbaatar gaben dem Start der Olympia-Qualifikation sofort Kontur. In -60 kg verwandelte Balabay Aghayev ein stark besetztes Feld in Gold und beendete den Tag mit einem Finale gegen Ryuju Nagayama. Eine Kategorie später setzte Takeshi Takeoka in -66 kg ein ähnlich klares Zeichen, obwohl Ramazan Abdulaev den Tag zuvor mit seiner Gefahr im Bodenkampf geprägt hatte.

Aghayevs Sieg war nicht nur eine Frage des Angriffs, sondern auch der Kontrolle. Im Finale trafen zwei sehr unterschiedliche Rhythmen aufeinander: Nagayamas lockere Wurfgefahr gegen Aghayevs taktische Ruhe. Ein Sumi-gaeshi brachte dem Judoka aus Aserbaidschan die Führung, danach hielt er den Druck aus und brachte den Vorsprung ins Ziel.

Die Geschichte in -66 kg hatte eine andere Spannung. Abdulaev war den ganzen Tag im Ne-waza gefährlich geblieben und hatte Lösungen über Armhebel und Festhalter gefunden. Takeoka ließ den Kampf im Finale aber nicht in diese Richtung kippen. Sein entscheidender Moment kam mit einem präzise getimten Kata-guruma, danach fand Abdulaev nicht mehr zu derselben Gefahr zurück.

Auch die Bronzekämpfe machten den Tag dichter. Sukhbat Byambasuren holte in -60 kg eine Heimbronze für die Mongolei, Izhak Ashpiz gewann eine weitere Grand-Slam-Medaille. In -66 kg sicherte Nizami Imranov Bronze für Aserbaidschan, während Channyeong Kim David Garcia Torne in einem taktischen Kampf knapp abfing. Zusammen machten Aghayev und Takeoka aus dem Auftakt mehr als nur einen ersten Turniertag.

Takeshi Takeoka in Ulaanbaatar im Judo-Einsatz
Bildquelle: IJF / offizielle Eventfotografie

Quellen: IJF Quelle 1 · IJF Quelle 2

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