Astanas Auftakttag verbindet Heimstolz mit einem französischen Doppelsieg an der Spitze
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Die Präsenz des Judo in Kasachstan ist kaum zu übersehen. In einem Land mit gewaltigen Entfernungen und weiten offenen Räumen hat sich der Sport sichtbar etabliert, getragen von einem nationalen Bekenntnis zur Entwicklung des Sports auf allen Ebenen.
Diese Unterstützung war am ersten Tag des Qazaqstan Barysy Grand Slam deutlich zu sehen, als Präsident Kassym-Jomart Tokayev persönlich anwesend war. Für die Athletinnen, Athleten und Trainer des Gastgeberlandes bringt eine solche Bühne zusätzlichen Druck, aber auch zusätzliche Bedeutung mit sich.
Kasachstan hatte in der Kategorie bis 60 kg allen Grund zum Stolz. Talgat Orynbassar und Sherzod Davlatov erreichten beide das Podium, bescherten dem Heimpublikum einen Moment zum Feiern und verliehen dem wachsenden Profil des Judo im Land weiteren Schwung.
Die Unterstützung des Heimpublikums wurde für Kasachstan zu einem echten Podiumsmoment.
Die Anwesenheit des Staatsoberhaupts an der Seite von IJF-Präsident Marius Vizer während des Finalblocks unterstrich, wie wichtig diese Veranstaltung für Kasachstan ist. Es war nicht einfach nur ein weiterer Termin im Kalender. Es wirkte wie ein klares Signal, wie ernst das Land in Judo und in den Sport insgesamt investiert.
Während das Gastgeberland einen starken Auftakt erlebte, beendete Frankreich den Tag in der besten Position im Medaillenspiegel. Blandine Pont gewann Gold bis 52 kg, und Faiza Mokdar legte mit einem weiteren Titel bis 57 kg nach und sicherte Frankreich damit einen makellosen Doppelerfolg in den leichten Frauenkategorien.
Dieses Ergebnis brachte Frankreich nach dem ersten Tag an die Spitze und bescherte dem europäischen Team einen klaren, selbstbewussten Start in Astana. In einem Wettbewerb, in dem frühe Dynamik den Ton für das Wochenende vorgeben kann, sind zwei Goldmedaillen an einem Tag ein kraftvoller Auftakt.
Frankreich verließ den ersten Tag mit Schwung und Medaillen.
Die Mongolei lag unterdessen nach den Eröffnungskämpfen hinter Frankreich. Mit mehreren gesetzten Leichtgewichts-Judoka im Einsatz hatte es Erwartungen an einen größeren Einfluss am ersten Tag gegeben, doch die Ergebnisse entsprachen der Reihenfolge der Setzliste nicht vollständig. Damit braucht das Team in den Samstagskategorien eine Antwort.
Für Kasachstan war die erste Erkenntnis jedoch größer als ein einzelnes Resultat. Die Veranstaltung zeigte, wie tief Judo im Land verankert ist und wie stark es von oberster Stelle unterstützt wird. Die Podiumsplätze von Orynbassar und Davlatov gaben dieser Botschaft eine sportliche Schärfe, während Frankreichs Ausbeute von zwei Titeln die prägende Wettkampfgeschichte des Tages lieferte.
Astana geht nun in den zweiten Wettkampftag, mit einem beflügelten Gastgeberland und einem führenden Frankreich. Nach einer Auftaktsession, geprägt von nationalem Stolz, sichtbarer Unterstützung und klaren Resultaten, hat der Grand Slam bereits echte Intensität.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation