Rolling Dojo startet 2027 mit Judo-Camp in Belgien
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Die Rolling-Dojo-Initiative der Europäischen Judo-Union startet ihr Freizeit-Campprogramm 2027 in Lommel, Belgien. Das 4. Internationale IHJA Soeverein Training Camp wird vom 12. bis 14. März gemeinsam mit der Ilse Heylen Judo Academy ausgerichtet und bringt Judoka für drei Tage auf die Tatami.
Der Bildungsbereich der EJU unterstützt die gesamte Reihe, bei der Teilnahme, Bewegung und Begegnung durch Judo im Mittelpunkt stehen. Rolling Dojo richtet sich nicht allein an der Wettkampfvorbereitung aus, sondern setzt auf technische Entwicklung, körperliche Aktivität und den Austausch mit anderen Judoka in einer offenen Atmosphäre.
Trainingseinheiten, Lernangebote und das Miteinander gehören zum geplanten Programm in Lommel. Workshops bieten den Teilnehmern aus unterschiedlichen Hintergründen und Altersgruppen zusätzliche Möglichkeiten zum Austausch.
Das Camp findet im Sportpark De Soeverein in Lommel statt, wo mindestens 1.000 Quadratmeter Tatami zur Verfügung stehen. In der Altersklasse U15 sind Judoka der Jahrgänge 2013 und 2014 startberechtigt, außerdem können engagierte Judoka des Jahrgangs 2015 teilnehmen. Die Gruppen U18, U21, U23 und Senioren stehen Judoka offen, die 2012 oder früher geboren wurden.
Dass dieses gemeinschaftlich ausgerichtete Campformat auf großes Interesse stößt, hat Lommel bereits gezeigt: An der Ausgabe 2026 nahmen mehr als 250 Judoka aus Belgien, Bulgarien, der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden teil.
Das Camp in Lommel ist als erste Station eines umfangreicheren Rolling-Dojo-Programms für 2027 vorgesehen.
Für die Saison 2027 sind europaweit vier Kinder-Camps geplant, den Auftakt der Zusammenarbeit macht Belgien. Die weiteren Austragungsorte, offiziellen Zeitpläne und die vollständige Struktur der Campreihe stehen noch nicht fest.
Die Initiative zeigt jungen Judoka ebenso wie erfahrenen Senioren, dass Judo neben dem Wettkampfdruck auch Möglichkeiten zum Lernen, zur Bewegung und zum Aufbau von Freundschaften bietet.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union