Graphic showing a female judoka in a white judogi and a male judoka in a blue judogi against a Dakar city backdrop.

Dakar 2026: Judo-Auslosung bringt Klarheit für Nachwuchs

Mit der Judo-Auslosung für die Olympischen Jugendspiele Dakar 2026 stehen die Paarungen für drei Wettkampftage im Pavillon E des Dakar Expo Center fest. Vom 1. bis 3. November kämpfen die jungen Judoka in acht Gewichtsklassen. Damit rückt der Judo-Wettbewerb bei den ersten Olympischen Jugendspielen auf afrikanischem Boden näher.

An der Auslosung am 31. Oktober nahmen IJF-Generalsekretärin Dr. Lisa Allan, IJF-Vizepräsident Siteny Randrianasoloniaiko, der Präsident des senegalesischen Judo-Verbandes Ababakar Ngom, IJF-Sportdirektorin Hedvig Karakas und IJF-Kampfrichterdirektorin Tina Trstenjak teil. Sie war ein wichtiger organisatorischer Schritt, bevor die Athletinnen und Athleten auf die Tatami gehen.

Dr. Lisa Allan dankte dem Internationalen Olympischen Komitee, dem Organisationskomitee von Dakar 2026 und dem senegalesischen Judo-Verband für ihre Unterstützung. Zugleich verwies sie auf eine Premiere für die IJF bei diesen Spielen: Geschlechterparität bei ihrem Personal und den Offiziellen.

Auch die Arbeit der nationalen technischen Offiziellen und der Freiwilligen wurde gewürdigt. Sie steht für den großen Vorbereitungsaufwand abseits der Wettkampffläche. Für die Teilnehmenden wird es mit der Auslosung nun konkret: Die Gegner stehen fest, und jede Gewichtsklasse hat ihren Weg aufs Podium.

Mit der Auslosung ist der Countdown zum Judo in Dakar zum konkreten Wettkampf geworden.

Am Sonntag, 1. November, beginnt das Programm mit den Jungen in den Klassen bis 55 kg und bis 66 kg sowie den Mädchen bis 44 kg. Am Montag, 2. November, folgen die Mädchen bis 52 kg und bis 63 kg sowie die Jungen bis 81 kg.

Am Dienstag, 3. November, stehen zum Abschluss die Mädchen bis 78 kg und die Jungen bis 100 kg auf dem Programm. Die Vorkämpfe beginnen an allen Tagen um 10:00 Uhr auf zwei Tatami, die Medaillenkämpfe starten um 16:00 Uhr auf einer Tatami. Alle Zeiten gelten für Dakar.

Ein vollständiges Repechage-System hält den Kampf um Bronze auch für Judoka offen, die früher am Tag verloren haben. Eine Auftaktniederlage beendet damit nicht immer die Chance auf einen Podestplatz und erhöht in jeder Gewichtsklasse Druck und Möglichkeiten.

Für Senegal und Afrika hat Dakar 2026 eine Bedeutung, die über die Ergebnisse hinausgeht. Ababakar Ngom bezeichnete die Veranstaltung als Symbol für Exzellenz, Solidarität und die Stärkung junger Menschen und würdigte zugleich die gemeinsamen Anstrengungen, die Spiele nach Senegal zu holen.

Mit abgeschlossener Auslosung rückt die Leistung auf der Matte in den Mittelpunkt. In Dakar stehen drei Tage Nachwuchs-Judo bevor.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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