Dubrovnik’s home roar as Karla Kulić finally turns silver memories into U78kg gold

Dubrovnik erlebt Kulićs großen Moment: endlich ganz oben im U78kg

Dubrovnik hat am ersten Tag des European Cup einen dieser Heim-Momente bekommen, die lange nachhallen. Karla Kulić holte Gold im Frauen-U78kg und schrieb damit die Geschichte, die das Publikum am meisten fühlen konnte: nach Jahren voller Podestplätze diesmal ganz oben – ausgerechnet in der Stadt, in der sie zuvor knapp gescheitert war.

Dubrovnik sah, wie aus „fast“ endlich „ganz“ wurde.

Für Kulić ist dieser Sieg mehr als nur eine weitere Medaille. In Dubrovnik hatte sie 2021 Silber geholt, später folgten weitere starke Ergebnisse wie Silber in Athen 2022 sowie Junioren-Medaillen in Lignano und Sarajevo. Der Durchbruch kam mit Gold beim Junior European Cup in Prag 2023, dazu sammelte sie im Seniorinnenbereich Podien in Celje, Riga und Sarajevo. 2025 stand sie zudem bei den European University Combat Championships in Warschau als Zweite auf dem Treppchen.

Im Finale setzte sie sich gegen Aqulina Chayeb aus dem Libanon durch, in einer Gewichtsklasse mit 13 Teilnehmerinnen. Bronze ging ebenfalls nach Europa: an die Kroatin Petrunjela Pavic und an Korina Dzidic aus Bosnien und Herzegowina.

Auch in den anderen Kategorien gab es aus europäischer Sicht einiges zu feiern. In der Männerklasse U60kg holte Mexiko Gold, doch Benjamin Howard brachte Deutschland mit Bronze aufs Podium. In U66kg gewann Israel gegen den Kroaten Dani Klacar, während Ungarns Sebestyen Kollar und der Schweizer Freddy Waizenegger Bronze sicherten.

In U73kg siegte Kasachstan, Frankreich kam durch Maxime Gobert im Finale und durch Eliot Preve mit Bronze stark durch, zudem gewann Joseph Lehniger Bronze für Deutschland. Bei den Frauen U70kg gab es ein rein tschechisches Finale mit Anna Skalska vor Lucie Zarybnicka; Bronze ging an Kroatiens Jana Cvjetko und Sloweniens Nika Koren. Den Abschluss machte Moldau: Oxana Diacenco holte Gold in +78kg.

Quelle: JudoInside

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