Eteri Liparteliani vor der Titelverteidigung bei der WM in Baku
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Eteri Liparteliani reist mit einer neuen Aufgabe im georgischen Judo zur Weltmeisterschaft nach Baku: In der Klasse bis 57 kg will sie ihren Senioren-WM-Titel verteidigen.
Im Juni 2025 schrieb Liparteliani Geschichte, als sie als erste Georgierin einen Senioren-Weltmeistertitel gewann. Dieser Durchbruch war ein weiterer Meilenstein in einer Karriere, die dem Frauenjudo in Georgien immer wieder neue Wege eröffnet hat.
Seitdem hält ihr Erfolgslauf an. Mehr als ein Jahr nach ihrem WM-Gold ergänzte Liparteliani ihre Bilanz um den Senioren-Europameistertitel und gewann zudem erneut ein Grand Slam in Lausanne. Während eines Trainingslagers in der Slowakei sprach sie mit der EJU über die Bedeutung dieser Erfolge.
„Im vergangenen Jahr habe ich die Weltmeisterschaften gewonnen. Es war wirklich ein unglaubliches Jahr“, sagte Liparteliani. „In diesem Jahr bin ich mit noch größerer Motivation bei der Europameisterschaft gestartet und Europameisterin geworden. Ich glaube, jetzt habe ich die beiden Titel vereint.“
Für viele Athletinnen kann die Anreise zu einer Weltmeisterschaft als amtierende Welt- und Europameisterin mit großen Erwartungen verbunden sein. Liparteliani sagt jedoch, dass ihr diese Erfolge keine Last, sondern zusätzliche Motivation geben.
„Psychologisch verspüre ich überhaupt keinen Druck“, sagte sie. „Im Gegenteil: Es macht mich glücklich und motiviert mich, gleichzeitig Europa- und Weltmeisterin zu sein. Bei dieser Weltmeisterschaft werde ich noch motivierter sein und meinen Titel verteidigen.“
Lipartelianis Selbstvertrauen gründet auf Disziplin und unermüdlicher Arbeit.
Am 6. Oktober startet die Georgierin im Einzel der Klasse bis 57 kg, ehe sie am 11. Oktober für den Mixed-Team-Wettbewerb auf die Tatami zurückkehrt. Georgien will den 2025 gewonnenen Mixed-Team-WM-Titel verteidigen – für Liparteliani ist es die zweite große Aufgabe ihrer Woche in Baku.
Eine erste Titelverteidigung ist Neuland für Liparteliani. Doch mit aktuellem EM-Gold, WM-Gold und dem festen Glauben an ihre bisherige Arbeit reist sie nach Baku.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union