Golden Score entscheidet Giliazovas -48-kg-Duell in Budapest
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Sabina Giliazova gewann in Budapest Gold bis 48 kg nach einem hart umkämpften rein russischen Judo-Finale gegen Kristina Dudina. Da keine der beiden Athletinnen in der regulären Kampfzeit eine entscheidende Wertungschance herausspielen konnte, ging der Kampf in den Golden Score, bevor Dudina einen dritten Shido erhielt.
Das Finale war von Geduld, Bewegung und taktischem Druck geprägt. Dudina und Giliazova suchten beide durch Richtungswechsel nach Öffnungen, doch das Gleichgewicht des Kampfes blieb weitgehend unverändert, bis die Strafen die Entscheidung brachten.
Giliazova ging mit beträchtlicher Erfahrung auf diesem Niveau ins Finale. Sie ist dreimalige Europame daillengewinnerin und gewann bei den Europameisterschaften 2026 Silber, während Dudina trotz ihrer erst 22 Jahre bereits eine beeindruckende Bilanz vorweisen kann. Die Europameisterin von 2024 gewann zudem Junioren-WM-Bronze 2023 und 2024 sowie Grand-Slam-Medaillen in Astana 2023 und 2026.
Ein dritter Shido beendete das spannende Finale im Golden Score.
Für Giliazova bedeutete der Sieg ihre erste Goldmedaille seit dem Grand Slam von Abu Dhabi 2024. Nach dem Verlassen der Matte sagte sie, dass sie glücklich sei, wieder Goldmedaillengewinnerin zu sein, sich aber weiterhin auf die Vorbereitung auf die anstehende Weltmeisterschaft konzentriere.
Die Kämpfe um Bronze brachten zwei unterschiedliche Entscheidungen. Amber Gersjes aus den Niederlanden traf auf Tomoka Arakawa aus Japan, die sich Bronze sicherte, nachdem sie mit sauberem Ashi-waza einen Yuko erzielt hatte. Gersjes wurde in der Endabrechnung Fünfte.
Im anderen Bronzekampf besiegte Baasankhuu Bavuudorj aus der Mongolei Maria Celia Laborde aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Bavuudorj, Welt- und Asienmeisterin 2024 sowie Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Paris 2024, setzte sofort Druck auf und beendete den Kampf am Boden mit einem Armhebel zum Ippon.
Bavuudorj war als einer der herausragenden Namen der Gewichtsklasse nach Budapest gekommen, und ihre Bronzemedaille bedeutete eine starke Rückkehr aufs Podium. Arakawa belegte gemeinsam mit ihr den dritten Platz, während Giliazova nach einem Finale ganz oben stand, in dem Ruhe und taktische Disziplin den Unterschied machten.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation