Jose Manuel Cortes Leaves a Lasting Mark on World Judo - Image: IJF / International Judo Federation

Jose Manuel Cortes hinterlässt bleibende Spuren im Welt-Judo

Nach der Nachricht von seinem Tod wird Jose Manuel Cortes in der gesamten Judo-Welt gewürdigt. Der hoch angesehene Kampfrichter aus Spanien erarbeitete sich über Jahrzehnte einen Ruf, der von Fairness, Professionalität und tiefer Verbundenheit mit dem Sport geprägt war.

Der frühere IJF Head Refereeing Director Juan Carlos Barcos würdigte seinen Freund und Kollegen mit bewegenden Worten und hob sowohl seine Leidenschaft für Judo als auch seine Menschlichkeit hervor. Barcos sagte, Jose Manuel sei jemand gewesen, der für Judo lebte, den Sport in Spanien und darüber hinaus voranbrachte und immer für seine Freunde da war.

Diese Verbindung aus technischer Exzellenz und persönlicher Wärme prägte Cortes’ Stellung im Sport. Die Internationale Judo-Föderation bezeichnete ihn als einen der angesehensten Kampfrichter seiner Generation, dessen Einfluss weit über den Wettkampf-Tatami hinausreichte.

In einer langen internationalen Karriere leitete Cortes Kämpfe bei drei Olympischen Spielen, eine Leistung, die nur eine kleine Zahl von Kampfrichtern erreicht. Er war außerdem bei Events der World Judo Tour, bei Weltmeisterschaften und anderen großen Wettbewerben im Einsatz, wo er für ruhige Autorität und konstante Entscheidungen bekannt war.

Besonders herausragend war nicht nur seine Beherrschung der Regeln, sondern auch die Art, wie er sie anwandte. Dem Nachruf zufolge verband er Autorität mit Bescheidenheit und verlor nie den Geist des Judo aus dem Blick.

Sein Einfluss reichte weit über den letzten Ruf auf dem Tatami hinaus.

Auch das europäische Judo erkannte sein Niveau an. 2013 wurde Cortes zum European Referee of the Year ernannt, was die große Wertschätzung unterstreicht, die er in Europa und international genoss. Für viele Menschen, die mit ihm arbeiteten, sind die stärksten Erinnerungen jedoch nicht nur Auszeichnungen oder Einsätze. Sie gelten einem besonnenen, zugänglichen Menschen, der immer bereit war, sein Wissen zu teilen.

Nach dem Ende seiner Karriere als Kampfrichter blieb er dem Sport eng verbunden. Als IJF Referee Supervisor und Mitglied der IJF Refereeing Commission half er dabei, neue Generationen internationaler Kampfrichter auszubilden und zu unterstützen.

Diese Aufgabe gab ihm eine weitere Möglichkeit, das moderne Judo mitzugestalten. Seine Erfahrung und sein Urteilsvermögen trugen zu den Standards im Kampfrichterwesen bei, während seine Mentorentätigkeit dazu beitrug, Fairness und Respekt im Zentrum des Wettkampfs zu halten.

Jose Manuel Cortes prägte die Menschen, die heute den Sport prägen.

Sein Vermächtnis beschränkt sich nicht auf die Veranstaltungen, bei denen er im Einsatz war, oder auf die Titel, die er trug. Es lebt auch in den Kampfrichtern weiter, die er begleitet hat, in den Standards, die er mit gestärkt hat, und in den vielen Mitgliedern der Judo-Gemeinschaft, die von seinem Wissen und seiner Großzügigkeit profitierten.

Für das spanische Judo, das europäische Judo und die internationale Szene insgesamt ist dies der Verlust eines angesehenen Offiziellen, Mentors und Kollegen. Die IJF sprach seiner Familie, seinen Freunden, Kollegen und der spanischen Judo-Gemeinschaft ihr Beileid aus.

Jose Manuel Cortes wird sehr fehlen, und sein Beitrag zum Judo wird nicht vergessen werden.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

Quelle: Fighting Lifestyle

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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