EJU startet Nominierungen für Fair Play Award 2026
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Die Europäische Judo-Union (EJU) hat die Nominierungen für ihren Fair Play Award 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt stehen Respekt und Integrität, die das Judo weit über das reine Kampfergebnis hinaus prägen.
Ausgezeichnet werden herausragende Gesten von Sportsgeist, Respekt und Fair Play aus dem Jahr 2026. Gewürdigt werden sollen auch Momente, die neben Medaillen und Kampfergebnissen leicht übersehen werden: wenn jemand einem Gegner hilft, ehrlich handelt oder Solidarität zeigt, wenn es darauf ankommt.
Die EJU ruft Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, Offizielle, Medienvertretende und Zuschauer dazu auf, Menschen vorzuschlagen, die mit solchen Handlungen ein Beispiel setzen. Eine Nominierung kann sich auf eine Geste gegenüber einem Gegner, auf ehrliches Verhalten oder auf eine andere außergewöhnliche Fair-Play-Aktion beziehen.
Im Judo zählen nicht nur Siege, sondern auch der Respekt auf und neben der Tatami.
Jede Einreichung soll den Namen und das Land der nominierten Person sowie den Wettkampf oder Ort enthalten, an dem sich die Handlung ereignet hat. Zudem bittet die EJU um eine kurze Beschreibung des Geschehens, wenn möglich ergänzt durch ein Foto oder einen Videolink.
Nominierungen müssen bis zum 15. November 2026 eingereicht werden. Der Aufruf der EJU erinnert daran, dass die Werte des Judo nicht nur bei Ippon und Waza-ari sichtbar werden, sondern auch in entscheidenden Momenten, die Charakter beweisen.
Indem die Judo-Gemeinschaft diese Geschichten weitergibt, kann sie Menschen würdigen, deren Handeln für den gegenseitigen Respekt im Sport steht. Der Fair Play Award gibt diesen Beispielen eine Plattform, damit sie gesehen werden und in Erinnerung bleiben.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union