Junior-WM 2026: Sicherheit gibt den Takt vor – Tashkent übernimmt im November
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Der Junioren-Weltmeisterschaftskalender für 2026 bekommt einen neuen Fixpunkt: Die IJF verlegt die Junioren-Weltmeisterschaften nach Tashkent in Usbekistan. Ursprünglich war das Turnier für Oktober in Amman (Jordanien) vorgesehen, doch diese Planung wurde nun verschoben. Der neue Termin steht fest: 19. bis 22. November 2026.
Hinter der Entscheidung stehen anhaltende Unsicherheiten in der weiteren Region, die laut IJF Reisebedingungen, Logistik und die gesamte Organisation beeinflussen. Auch wenn die Vorbereitungen in Amman bereits gut vorangekommen waren, sah der Weltverband unter den aktuellen Umständen nicht die nötige Stabilität, um das geforderte Sicherheitsniveau zu garantieren.
Für die IJF ist klar: Schutz und verlässliche Rahmenbedingungen für Athletinnen und Athleten, Offizielle und alle Beteiligten gehen vor. Die Verlegung soll nicht nur Risiken minimieren, sondern auch sicherstellen, dass die sportliche Qualität und die Integrität des Wettbewerbs unangetastet bleiben.
Der November bringt den Juniors trotzdem ihre WM-Bühne.
Usbekistan sprang kurzfristig ein – ein weiteres Signal für die wachsende Bedeutung des Landes im internationalen Judo. Der usbekische Verband reagierte nach Angaben der IJF schnell, unterstützt von nationalen Stellen, damit die Veranstaltung später in der Saison ohne größere Brüche stattfinden kann.
Tashkent gilt bereits als erprobter Ausrichter von IJF-Großevents. Damit bleibt die zentrale Botschaft für den Nachwuchs bestehen: Die besten Juniorinnen und Junioren der Welt bekommen 2026 weiterhin die Chance, sich auf höchstem Niveau zu messen. Gleichzeitig betont die IJF, dass die Verbindung zu Jordanien intakt bleibt – Gespräche über künftige Events und eine mögliche Vergabe an Amman zu einem späteren Zeitpunkt laufen weiter.
Quelle: JudoInside