Kollár Sebestyén Leaves Paks With Silver, but the Final Still Hurts - Image: EJU / European Judo Union

Kollár Sebestyén verlässt Paks mit Silber, aber das Finale schmerzt weiter

Kollár Sebestyén war am ersten Wettkampftag des Junior European Cup 2026 in Paks eine der großen Heimgeschichten. In der Männerklasse bis 66 kg erreichte der Ungar vor heimischem Publikum das Finale und gewann Silber, nachdem sich der Goldkampf durch eine schmerzhafte späte Wendung noch gegen ihn drehte.

Am ersten Tag in Paks wurden die Medaillen in den Männerklassen bis 60 kg, bis 66 kg und bis 73 kg sowie in den Frauenklassen bis 63 kg, bis 70 kg, bis 78 kg und über 78 kg vergeben. Russland beendete den Tag an der Spitze des Medaillenspiegels mit fünfmal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze. Die Vereinigten Staaten standen mit einmal Gold und einmal Silber auf Rang zwei, die Niederlande holten einmal Gold.

Für Ungarn gab es auch ohne Titel am ersten Tag Grund zum Feiern. Die Gastgeber gewannen einmal Silber und einmal Bronze, und Kollár lieferte eine der auffälligsten Leistungen des Tages für das Heimteam.

Für den Ippon Judo Tatabánya Sport Club kämpfte sich Kollár bis ins Finale vor, wo er auf den Russen Islam Sultygov traf. Es war ein intensiv umkämpfter Kampf, und der Ungar schien über weite Strecken die Kontrolle zu haben. Doch in der Schlussphase kippte das Finale im Bodenkampf, wo Sultygov ihn festhalten konnte und dem Lokalmatador Gold verwehrte.

Eine starke Finalleistung endete in einem einzigen entscheidenden Moment am Boden.

Das Ergebnis ließ Kollár sichtbar enttäuscht zurück. Direkt nach der Siegerehrung gab er zu, dass sich Silber für ihn noch nicht wie ein Erfolg anfühlte, sondern eher wie Gold, das ihm entglitten war.

Er sagte, dass er noch immer nicht ganz erklären könne, wie es am Ende zu dem Haltegriff gekommen sei. Aus seiner Sicht hatte er Druck gemacht und die Kontrolle behalten, bevor die Situation im Bodenkampf plötzlich kippte. Er meinte auch, dass ein solches Ende nicht passieren dürfe, wenn er in der dominanten Position sei, und sagte, dass er die Szene gemeinsam mit seinem Trainer genau analysieren müsse.

Diese Reaktion sagt viel über den Maßstab aus, den er an sich selbst anlegt. Selbst in der Niederlage sprach Kollár wie ein Athlet, der schon an die nächste Korrektur, das nächste Detail und die nächste Chance denkt, ein Finale zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Auch im Stand fühlte er sich im Kampf sicher. Laut Kollár waren seine Bewegung gut, seine Griffe funktionierten, und er glaubte, dass er den Kampf wahrscheinlich im Stand hätte kontrollieren können. Stattdessen wurde die Goldmedaille anderswo entschieden.

Silber in Paks hält eine bemerkenswert konstante Saison im Junior European Cup am Laufen.

So hart sich das Finale auch anfühlte, das große Bild bleibt beeindruckend. Es war Kollárs dritter Junior European Cup der Saison, und bei allen drei Starts stand er nun auf dem Podium. Seine Saison 2026 umfasst bislang zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille, eine Serie, die sowohl Konstanz als auch echtes Medaillenpotenzial unterstreicht.

Gerade deshalb ist die Frustration in Paks so nachvollziehbar. Das war nicht einfach nur ein weiterer Podestplatz. Für Kollár war es ein Kampf, in dem Gold greifbar schien, und genau das macht diese Silbermedaille in diesem Moment so schwer anzunehmen.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

Quelle: Fighting Lifestyle

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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