LA28 Opens Olympic Volunteer Applications as the Judo Community Gets Its Chance - Image: IJF / International Judo Federation

LA28 startet Olympia-Freiwilligenbewerbungen – jetzt ist die Judo-Community gefragt

LA28 hat die Bewerbungen für sein Games-Time Volunteer Programme geöffnet und gibt der weltweiten Judo-Community damit eine direkte Möglichkeit, vor den Spielen von Los Angeles 2028 Teil des olympischen Erlebnisses zu werden. Zwei Jahre vor der Eröffnungsfeier richtet sich der Aufruf nun an Menschen, die eines der größten Sportereignisse der Welt von innen mitgestalten möchten.

Das Programm richtet sich an berechtigte Bewerberinnen und Bewerber aus aller Welt, nicht nur aus den USA. Das ist besonders relevant für Judo-Fans, Trainer, Vereinsmitglieder und Unterstützer überall auf der Welt, die die Olympischen und Paralympischen Spiele persönlich mittragen möchten.

Nach den vom Internationalen Judo-Verband geteilten Informationen sollen Freiwillige bei der Veranstaltung eine wichtige Rolle spielen. Sie helfen beim Empfang von Athletinnen, Athleten und Zuschauenden, unterstützen Wettkämpfe, helfen bei Zeremonien und Abläufen und tragen zu der Atmosphäre bei, die jede Olympia-Ausgabe besonders macht.

Für LA28 werden bis zu 60.000 Freiwillige in einer Vielzahl von Aufgaben in Los Angeles und an olympischen Wettkampfstätten in den USA erwartet. Es ist ein riesiger Einsatz, der genauso von den Menschen hinter den Kulissen abhängt wie von denen, die im Rampenlicht antreten.

Die IJF hat die Judo-Familie dazu aufgerufen, diese Gelegenheit ernst zu nehmen. Für viele in diesem Sport geht es dabei nicht darum, selbst auf die Tatami zu treten, sondern zu den Werten beizutragen, die Judo umgeben: Einsatz, Respekt, Gemeinschaft und die gemeinsame Energie rund um Spitzensport.

Die olympische Bühne braucht mehr als nur Athletinnen und Athleten, um lebendig zu werden.

Für alle, die über eine Bewerbung nachdenken, gibt es einige grundlegende Voraussetzungen. Freiwillige müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens 18 Jahre alt sein, Englisch sicher beherrschen und sich für mindestens zehn nicht aufeinanderfolgende Schichten während des olympischen oder paralympischen Freiwilligenzeitraums verpflichten.

Wichtig ist: Ein Wohnsitz in den USA ist nicht erforderlich. Damit bleibt die Tür für internationale Bewerberinnen und Bewerber offen, darunter auch Mitglieder des weltweiten Judo-Netzwerks, die die Spiele aus einer anderen Perspektive erleben möchten.

Die IJF teilte außerdem einen Bewerbungscode für Mitglieder der Judo-Community: RWKABFMT. Dieser Code ist jedoch keine Voraussetzung für eine Bewerbung und garantiert keine Auswahl. Bewerbungen werden weiterhin im regulären Rekrutierungsverfahren des LA28-Freiwilligenprogramms geprüft.

Für Judo-Unterstützer ist das eine seltene Möglichkeit, den Spielen ganz nah zu sein.

Das offizielle LA28 Volunteer Programme bearbeitet die Bewerbungen und stellt die vollständigen Informationen für Interessierte bereit. Für alle, die sich schon immer gefragt haben, wie sich Olympia jenseits der Arenakameras anfühlt, ist das eine der bisher klarsten Möglichkeiten.

Los Angeles 2028 ist zwar noch zwei Jahre entfernt, doch der Aufbau hat bereits begonnen. Für die Judo-Welt erinnert diese Ankündigung daran, dass die olympische Reise nicht nur von Medaillen und Kampfergebnissen lebt. Manchmal bedeutet es, Teil des Moments zu sein, ihn mitzugestalten.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

Quelle: Fighting Lifestyle

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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