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Liparteliani führt das WM-Feld bis 57 kg an

Eteri Liparteliani startet als amtierende Weltmeisterin und Nummer eins der Weltrangliste in die Weltmeisterschaften der Klasse bis 57 kg. Im vergangenen Jahr gewann sie in Budapest Georgiens ersten WM-Titel im Frauen-Judo. Zuletzt untermauerte sie ihre Spitzenposition mit dem Sieg beim Ecole Mont-Olivet Grand Slam in der Schweiz.

Damit ist Liparteliani die Gejagte, doch der Weg in ein weiteres WM-Finale dürfte anspruchsvoll werden. Zu ihren möglichen Gegnerinnen zählt Timna Nelson Levy (ISR), die große Erfahrung auf diesem Niveau mitbringt. Bei ihrer siebten WM-Teilnahme strebt Nelson Levy ihre erste WM-Medaille an.

In der Klasse bis 57 kg entscheidet Erfahrung allein nicht. Technische und taktische Präzision, die Entschlossenheit, eine Gelegenheit zu nutzen, und die Fähigkeit, im richtigen Moment zu punkten, können einen Kampf entscheiden.

Die amtierende Weltmeisterin trifft auf ein Feld voller etablierter Herausforderinnen.

Auch Sarah-Léonie Cysique (FRA) zählt zu den großen Namen im Rennen. Die Nummer zwei der Weltrangliste kennt den Druck bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, hat auf beiden Ebenen aber noch kein Gold gewonnen. Die Weltmeisterschaften 2026 bieten der Französin eine weitere Gelegenheit, diese Erfahrung in den größten Titel umzuwandeln.

Ebenso ernst zu nehmen ist die japanische Konkurrenz. Momo Tamaoki und Akari Omori reisen beide als Anwärterinnen an. Sollten sich beide in der Auslosung durchsetzen, ist ein Viertelfinalduell zwischen ihnen möglich. In diesem Fall könnte nur eine von beiden weiter in Richtung Finale gehen.

Liparteliani hat sich ihre Führungsposition mit Ergebnissen erarbeitet, doch in der Klasse bis 57 kg bleibt kaum Raum für Sicherheit. Cysique wartet auf ihren Durchbruch, Nelson Levy auf ihre erste WM-Medaille, und mit Tamaoki und Omori sind auch zwei Japanerinnen im Rennen. Der Kampf um den Titel verspricht höchste Spannung.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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