Lisa Rivers bringt den Fall des Judo für Frauen im Sport nach Westminster
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Lisa Rivers, Kampfrichterin der World Judo Tour, brachte Judo in diesem Monat in eine wichtige öffentliche Debatte der britischen Politik ein. Am 17. Juni 2026 nahm sie auf Einladung des Women’s and Equalities Select Committee an einer öffentlichen Anhörung im Palace of Westminster teil.
Die Sitzung war Teil eines neuen Forschungsprojekts zu Zugangswegen für Frauen und Mädchen in nicht spielenden Rollen im Sport. Das Komitee untersucht Hürden beim Zugang zu Positionen im Coaching, Kampfrichterwesen, in der Sportwissenschaft, in Leitungsfunktionen und im Sportjournalismus. Rivers gehörte zu einem dreiköpfigen Expertengremium, das sich speziell mit dem Kampfrichterwesen befasste.
Für Judo war das ein seltener und bedeutender Moment. Rivers erklärte, dass Abgeordnete sie nach dem Kampfrichterwesen und Offiziellenwesen gefragt hätten, besonders nach ihren Erfahrungen als weibliche Kampfrichterin im Judo. Sie sagte, sie sei eingeladen worden, nachdem die Ausschussvorsitzende, die sich für Kampfsport interessierte, auf ihre Arbeit auf höchstem Niveau in diesem Sport aufmerksam geworden war.
Die beiden anderen Mitglieder des Gremiums kamen aus dem Fußball und dem Tennis, wodurch die Präsenz des Judo noch stärker auffiel. Rivers sagte, alle drei Expertinnen und Experten seien zu den Themen befragt worden, die Frauen beim Eintritt in sportliche Umfelder betreffen, welche Veränderungen sie sich wünschen und wie die Wege vom Breitensport bis zur Elite verbessert werden könnten.
Vor der Sitzung bereitete sich Rivers sorgfältig vor, um sicherzustellen, dass sie nicht nur aus ihrer eigenen Erfahrung sprach. Sie verschickte einen Fragebogen an Kolleginnen im gesamten Vereinigten Königreich sowie an weitere Kampfrichterinnen der World Judo Tour und sammelte Einschätzungen sowohl zu den Herausforderungen als auch zu bereits bestehenden guten Praktiken auf nationaler und internationaler Ebene.
Dieser breitere Input verschaffte ihr nach eigenen Worten ein differenzierteres Bild der Themen. Er half ihr auch, nicht nur sich selbst zu vertreten, sondern die Judo-Gemeinschaft, Frauen im Sport und besonders die Frauen, die in Großbritannien im Judo arbeiten.
Rivers sagte, sie freue sich, Judo in einem positiven Licht darstellen und die Arbeit hervorheben zu können, die in diesem Sport bereits geleistet werde, um die Inklusion von Frauen zu verbessern. Sie verwies auch auf etwas Grundsätzlicheres: Gehört zu werden, ist wichtig. In einer Sportlandschaft, in der Judo im Vereinigten Königreich kleiner ist als Fußball oder Tennis, hatte eine gleichwertige Stimme in diesem Raum echte Bedeutung.
Judo war in Westminster nicht nur präsent; es war Teil des Gesprächs über Entscheidungen.
Laut der Quelle sprach Rivers im Panel ausführlich und vermittelte eine sehr positive Perspektive auf die Rollen von Frauen im nationalen und internationalen Judo. Die Untersuchung könnte dazu beitragen, Empfehlungen an die Regierung und an Sportorganisationen zu formulieren, wie die Chancen für Frauen und Mädchen in nicht spielenden Rollen verbessert werden können.
Sie verband diesen Moment auch mit den Anforderungen des Sports selbst und sagte, dass Judo und das Kampfrichterwesen darauf vorbereiten, unter Druck ruhig zu bleiben und klar zu denken. Eine Beobachtung, die viele in diesem Sport sofort wiedererkennen werden.
Der Auftritt bedeutet nicht, dass die Arbeit abgeschlossen ist. Die Quelle macht deutlich, dass weiterhin Fortschritte nötig sind. Doch für das britische Judo und für Frauen, die sich jenseits des Wettkampfs eine Laufbahn rund um diesen Sport aufbauen, war dies ein ernstzunehmender Schritt nach vorn.
Rivers brachte die Erfahrung des Judo in einen Raum ein, in dem künftige Politik gestaltet werden kann.
Quelle: IJF.org
Bildquelle: IJF / International Judo Federation
Quelle: Fighting Lifestyle
Bildquelle: IJF / International Judo Federation