Nearly 3,000 Judoka, Six Events, One Packed June for European Judo - Image: EJU / European Judo Union

Fast 3.000 Judoka, sechs Events: ein voller Juni für Europas Judo

Europas Judo blieb im Juni 2026 ständig in Bewegung: Die European Judo Union absolvierte ein volles Programm auf Senioren-, Junioren- und Kadettenebene. Bei sechs großen Veranstaltungen und drei Trainingslagern in sechs Ländern waren an 22 Tagen insgesamt 2.948 Judoka dabei.

Der Monat führte durch Österreich, Estland, Kroatien, Deutschland, Tschechien und Spanien und zeigte, wie weit der EJU-Kalender in einem kurzen Zeitraum reichen kann. Von European-Open-Wettkämpfen über Kadetten-Europameisterschaften bis zu großen Vorbereitungslagern brachte der Juni sowohl Umfang als auch Qualität auf die Matte.

Eines der deutlichsten Zeichen für diese Intensität kam aus Poreč in Kroatien, wo die höchsten Teilnehmerzahlen des Monats verzeichnet wurden. Dort fanden am selben Ort über sechs Tage zwei Trainingslager statt: Das Senior Olympic Training Camp zog mehr als 600 Athleten aus über 40 Nationen an, während das Cadet Training Camp mehr als 200 junge Judoka versammelte.

Poreč war damit das am stärksten frequentierte Trainingszentrum des Monats.

Auch die Wettkämpfe erzählten ihre eigene Geschichte. Bei den EJU-Veranstaltungen im Juni gewannen 42 Länder Medaillen. Darunter waren 36 europäische Nationen sowie fünf aus Asien und eine aus Amerika. Noch auffälliger: 25 Länder erreichten mit mindestens einer Goldmedaille die oberste Stufe des Podiums.

Bei den Tallinn European Open gaben Italien, Estland und Lettland den Ton an. Italien beendete das Turnier mit 2 Gold-, 2 Silber- und 3 Bronzemedaillen, während Estland und Lettland jeweils 2 Goldmedaillen holten. Für Gastgeber Estland brachte dieses Ergebnis zusätzliche Energie in das Wochenende.

In Berlin sorgten der Junior European Cup und das Trainingslager für einen weiteren starken europäischen Auftritt. Frankreich führte die dort aufgeführten Leistungen mit 4 Gold-, 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen an. Auch Georgien und die Ukraine setzten Akzente und unterstrichen die Stärke und Tiefe, die das Junioren-Judo in Europa weiterhin prägen.

Prag brachte dann erneut eine Verschiebung der Dynamik. Deutschland führte bei den European Open mit 3 Gold-, 4 Silber- und 3 Bronzemedaillen vor Kasachstan und Österreich. Für Deutschland und Österreich war es ein weiterer solider europäischer Beitrag in einem Monat, der bereits von internationalem Druck und großen Chancen geprägt war.

Deutschland setzte in Prag ein starkes Zeichen.

Den Monatsabschluss bildeten die „Millennium Team“ European Judo Championships Cadets auf Gran Canaria, wo 43 Länder und 425 Judoka zusammenkamen. Die Veranstaltung stellte Europas beste Nachwuchsathleten auf die kontinentale Bühne, und der Medaillenspiegel spiegelte diese Tiefe wider. Slowenien gehörte mit 3 Gold- und 1 Silbermedaille zu den stärksten Nationen, während auch Bulgarien mit 2 Gold- und 2 Bronzemedaillen beeindruckte.

Diese abschließende Kadetten-Europameisterschaft fügte den Zahlen eine klare Botschaft hinzu: Europas nächste Generation macht bereits mächtig Druck. Der Juni war für die EJU nicht nur arbeitsreich. Er war ein Monat, der Größe, Entwicklung und die wachsende Stärke des europäischen Judo vom Nachwuchsbereich bis zur Vorbereitung auf Seniorenebene zeigte.

Der Juni zeigte die Tiefe des europäischen Judo in jeder Altersklasse.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

Quelle: Fighting Lifestyle

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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