Cadet-Elite stürmt nach Poreč: Europas Talente im Fokus
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Poreč wird Ende Februar erneut zum Treffpunkt der europäischen Nachwuchsstars im Judo. Beim Poreč ‘Millennium Team’ Cadet European Cup 2026 kämpfen mehr als 750 junge Judoka aus 30 Nationen in der Žatika-Halle um Medaillen und ein starkes Statement zum Saisonstart.
In Poreč zeigt sich, wer im europäischen Nachwuchs wirklich bereit ist für den nächsten Schritt.
Der Wettbewerb zählt zu den größten Cadet-Turnieren Europas und ist besonders für die Gastgeber ein Highlight. Kroatien tritt mit einer Rekordmannschaft von 112 Athletinnen und Athleten an, Italien meldet 109 Starter, Israel 85, dahinter folgen Serbien und Österreich. Für viele von ihnen ist es der erste große internationale Auftritt – und genau hier beginnt oft der Weg an die Spitze.
Kroatiens Trainerstab spricht offen darüber, wie wichtig dieses Turnier für die Entwicklung der jungen Talente ist. Sie sehen Poreč als Schlüsselmoment innerhalb der Saison, weil sich hier ein klarer Blick auf das Potenzial der Cadets eröffnet. Die heimischen Fans sorgen zusätzlich für Druck, aber auch für eine besondere Energie auf dem tatami.
Im Fokus steht dabei auch die Frage, wer an die kroatischen Bronzemedaillen von Ana Bešker und Antea Ajduković aus dem Vorjahr anknüpfen kann. Besonders stark präsentiert sich bisher Marko Vujica vom JK Samobor, der in den ersten Saisonwochen bereits mehrfach bei European Cups und beim African Cup in Casablanca Gold holte. Seine Formkurve macht ihn zu einem der spannendsten Namen im Feld.
Nach den beiden Wettkampftagen, am 28. Februar und 1. März, verwandelt sich Poreč direkt in ein Trainingszentrum. Vom 2. bis 4. März organisiert die EJU ein großes Trainingslager auf mehr als 1.500 Quadratmetern tatami. Dort können die besten Cadets Europas gemeinsam trainieren, neue Erfahrungen sammeln und den nächsten Schritt in Richtung Spitzenjudo machen.
So bestätigt Poreč einmal mehr seinen Ruf als Hotspot für europäischen Judonachwuchs – sportlich auf höchstem Level und eingebettet in eine Stadt, die den Event längst verinnerlicht hat.
Quelle: EJU_News