Judo-Toptalente kehren nach Portimão zurück

Portimão steht Anfang März wieder im Fokus der Judo-Junioren. Die Stadt an der Algarve, bekannt für Sonne, Strand und moderne Sportanlagen, richtet erneut den Portimão Junior European Cup aus. Am 7. und 8. März treffen sich dort fast 400 Judoka aus 23 Nationen und vier Kontinenten – ein echter Härtetest auf der EJU Junior Tour.

Portimão bietet Sonne, Meer und jede Menge Chancen auf europäische Medaillen

Gekämpft wird in der Portimão Arena, einer Halle, die bereits 2025 mit Top-Bedingungen überzeugt hat. Die Organisatoren wollen, dass sich alle Teams wie zu Hause fühlen – von der Trainingsfläche bis zur Infrastruktur. Für viele junge Athletinnen und Athleten ist es einer der wichtigsten Stopps des Jahres, um sich international zu beweisen.

Besonders spannend ist das Duell der Kontinente. Aus Marokko reist ein starkes Team an, unter anderem mit Yasmine Hariss, Nummer eins der Junioren-Weltrangliste im -70kg-Limit. Dazu kommen ihre Teamkolleginnen Amina Alaoui Cherifi (-52kg) und Famita Ezzahra Nidaoui (-48kg), beide als Nummer zwei der Welt gesetzt. Diese WRL-Stars sorgen schon im Vorfeld für hohe Erwartungen.

Für Europa gehen mehrere Top-Judoka ins Rennen. Kroatiens Jana Cvjetko (-70kg) und Italiens Cinzia Caponetto (-78kg) sind beide als Nummer drei der Weltrangliste gemeldet und wollen in Portugal wichtige Punkte einsammeln. Bei den Männern führt der Schwede Narek Vardanian (-73kg) das Feld als höchstplatzierter Judoka an, begleitet von Italiens Lucio Tavoletta (-73kg, WRL 8).

Europas Nachwuchs will im Algarve-Licht glänzen

Gastgeber Portugal stellt die drittgrößte Delegation. Im Fokus steht unter anderem Victor Antunes, der 2025 in der -90kg-Klasse Siebter wurde und diesmal vor heimischem Publikum mehr erreichen will. Nationalcoach Marco Morais sieht das Turnier als echten Maßstab für portugiesisches Judo und als Chance, sich mit der Weltspitze zu messen.

Wer nicht vor Ort ist, kann alle Kämpfe live auf JudoTV.com verfolgen. Direkt im Anschluss, vom 9. bis 11. März, findet ein internationales Trainingslager statt. Dort treffen sich die Judoka erneut auf der Matte, um Erfahrungen zu teilen, an Details zu feilen und sich die nächsten Ziele vorzunehmen.

Quelle: EJU_News

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