Tbilisi ruft: Europas Judo-Elite steuert auf das Mega-Treffen 2026 zu
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In Tbilisi steigt die Spannung: Die Senior-Europameisterschaften 2026 kehren nach 17 Jahren zurück in die georgische Hauptstadt. Schon die aktuelle Meldeliste (Stand: 7. April 2026) liest sich wie ein Best-of des europäischen Judo – und macht klar, wie groß die Erwartungen an dieses „Homecoming“ sind.
Sieben Olympiasiegerinnen und Olympiasieger stehen auf der Liste.
Mit dabei sind laut Entry List unter anderem Lasha Shavdatuashvili, Lukas Krpalek, Hidayat Heydarov, Distria Krasniqi, Lasha Bekauri, Alice Bellandi und Zelym Kotsoiev. Allein diese Namen zeigen, wie nah Weltklasse und Titelkampf in Tbilisi beieinanderliegen könnten.
Auch auf WM-Niveau wird es eng: 23 Weltmeister sind aktuell gemeldet. Aus europäischer Sicht stechen etwa Francisco Garrigós, Joan-Benjamin Gaba, Assunta Scutto, Odette Giuffrida, Matthias Casse, Joanne van Lieshout, Nemanja Majdov sowie Romane Dicko heraus – dazu kommt eine starke georgische Achse mit Tato Grigalashvili und weiteren Top-Athleten.
Titelverteidigungen sind in neun Gewichtsklassen möglich.
In insgesamt 14 Kategorien sind 36 bereits gekrönte Europameisterinnen und Europameister eingetragen. Besonders dekoriert gehen unter anderem Romane Dicko, Shirine Boukli, Distria Krasniqi, Francisco Garrigós und Lukas Krpalek in die Planung – Athletinnen und Athleten, die in Europa über Jahre Maßstäbe gesetzt haben.
Auch organisatorisch zeigt die Entwicklung der Meisterschaften: Nach 2009 ist es erst das zweite Mal, dass Georgia das EJU-Flaggschiff-Event ausrichtet. Damals waren es 260 Judoka aus 39 Nationen, für 2026 stehen aktuell 410 Athleten aus 46 Ländern in den Listen.
Historisch blickt Europa ebenfalls nach vorn: 75 Jahre nach der ersten Austragung 1951 in Paris bleibt Frankreich die Nummer eins im Allzeit-Ranking. Und Georgia, inzwischen Achter, will vor heimischem Publikum an die Podgorica-Erfolge anknüpfen – mit gemeldeten Medaillengewinnern wie Giorgi Sardalashvili und Ilia Sulamanidze.
Quelle: EJU_News