EJU-Gala in Tiflis: Europas Judoelite und ihre prägenden Gesichter 2025
Teilen
Mitten in den Senioren-Europameisterschaften 2026 hat die European Judo Union bei ihrem Gala Dinner auf die herausragenden Namen des Jahres 2025 zurückgeblickt. Nach den Ansprachen von EJU-Präsident Dr. Toth Laszlo und Georgiens Verbandspräsident Levan Nozadze stand vor allem eines im Mittelpunkt: die Menschen, die Europas Judo im vergangenen Jahr geprägt haben.
Ein besonders starker Moment des Abends gehörte Eteri Liparteliani. Die Georgierin wurde als beste europäische Judoka ausgezeichnet, nachdem sie 2025 Weltmeisterin wurde, als erste georgische Frau überhaupt einen WM-Titel im Judo gewann und nun auch frisch gekürte Europameisterin ist. In Tiflis bekam diese Ehrung damit eine zusätzliche emotionale Note.
Bei den Männern ging die Auszeichnung an Inal Tasoev aus Russland, der 2025 sowohl Europa- als auch Weltmeister wurde. Im Nachwuchsbereich wurde Celia Cancan aus Frankreich geehrt, die sich 2025 sowohl den Junioren-Europatitel als auch den Junioren-WM-Titel sicherte. Den Preis nahm Cathy Mouette stellvertretend entgegen.
Liparteliani war der emotionale Mittelpunkt eines Abends voller europäischer Erfolge.
Auch an der Seitenlinie wurde starke Arbeit sichtbar. Antonio Ciano aus Italien erhielt die Auszeichnung als bester Frauen-Coach Europas, nachdem er 2025 zwei Weltmeisterinnen betreute. Bei den Männern wurde Arsen Galstyan aus Russland geehrt, der ebenfalls zwei Weltmeister zum Titel führte.
Im Bereich Kampfrichter gingen die Preise an Roberta Chyurlia aus Italien und Gosztonyi Balazs aus Ungarn. Beide stehen für enorme Erfahrung auf höchstem Niveau, von Europameisterschaften und Weltmeisterschaften bis zu olympischen Einsätzen.
Besondere Anerkennung gab es zudem für Maria Loredana Lascau und Alina Borza aus Rumänien für ihren Beitrag zur Entwicklung der Judo-Ausbildung. Der Fair-Play-Award ging an die Rumänin Lena Sterea, die bei den Veteranen-Weltmeisterschaften 2025 ihre verletzte Gegnerin selbstlos von der Matte trug.
Die Gala war damit weit mehr als nur eine Preisverleihung. Sie zeigte, wie breit Europas Judo aufgestellt ist: mit Champions, Coaches, Referees und Persönlichkeiten, die dem Sport Haltung geben.
Quelle: EJU_News