Tbilisi sets the stage as the 2026 European Championships draw is made

Tbilisi ist bereit: Die Auslosung eröffnet die EM 2026

Mit der Auslosung hat die Judo-Europameisterschaft 2026 in Tbilisi offiziell Fahrt aufgenommen. In Georgiens Hauptstadt wurde aus Vorfreude greifbare Spannung, als Delegationen, Trainer, Offizielle und Medien beim Zeremonieakt im Pullman Hotel zusammenkamen.

Für Tbilisi ist es erst das zweite Mal, dass die Senioren-EM dort ausgetragen wird. Gerade deshalb wirkt dieser Moment besonders: Georgien gilt seit Jahren als einer der leidenschaftlichsten Judo-Standorte Europas und rückt nun erneut in den Mittelpunkt des kontinentalen Kalenders.

EJU-Präsident Dr Laszlo Toth sprach von einem Fest des Judogeists und verwies auf das große Interesse im gesamten Kontinent. 46 Länder sind in Tbilisi vertreten, ein starkes Zeichen für die Bedeutung dieser Europameisterschaft und für die Breite des europäischen Judos.

46 Nationen bringen in Tbilisi die ganze Stärke Europas auf die Tatami.

Auch auf georgischer Seite war die Bedeutung des Turniers klar zu spüren. Verbandspräsident Levan Nozadze hob hervor, wie viel es für Kinder, Fans und die heimische Judo-Szene bedeutet, so viele bekannte Athletinnen und Athleten in der eigenen Hauptstadt erleben zu können. Der stellvertretende Sportminister Irakli Dolaberidze betonte zudem, dass Georgien erstmals mit einem kompletten Team antreten wird, inklusive eines vollständigen Frauenteams.

Neben den feierlichen Worten ging es auch um die praktische Seite des Turniers. EJU-Vizepräsidentin Catarina Rodrigues erklärte die wichtigsten Abläufe: Wettkampfbeginn ist täglich um 10 Uhr, der Finalblock startet um 16 Uhr auf einer Tatami, die Eröffnungsfeier findet am zweiten Wettkampftag statt.

Die EJU stellte außerdem den Anspruch an Organisation und Fairness heraus. Referee Director Alexandr Jatsekevitch kündigte ein internationales Kampfrichterteam aus 12 Ländern an, unterstützt von IJF Head Referee Director Armen Bagdasarov. Damit ist die Bühne bereitet für ein Turnier, das sportlich und emotional viel verspricht.

Jetzt stehen die Felder fest, und für Europas Athletinnen und Athleten beginnt die heiße Phase wirklich.

Quelle: EJU_News

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