Tbilisi eröffnet die EM mit Gänsehautmomenten und großem georgischen Stolz
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Tbilisi ist wieder im Zentrum des europäischen Judo. Mit der offiziellen Eröffnung der Senior European Judo Championships 2026 kehrt das wichtigste kontinentale Turnier nach 17 Jahren nach Georgien zurück, und schon der Auftakt machte klar, wie viel dieses Event dem Gastgeberland bedeutet.
Im Olympic Sport Palace traf sportliche Bedeutung auf kulturelle Symbolik. Die Eröffnungsfeier verband Spitzenjudo mit georgischer Tradition, besonders durch die Auftritte des Erisioni-Ensembles mit "Rhythms of Georgia" und dem eindrucksvollen "Khorumi". So wurde schon vor dem ersten Kampf deutlich, dass Judo in Georgien weit über den Wettkampf hinausgeht.
Auf der Bühne standen unter anderem Georgiens Sportminister Shalva Gogoladze, EJU-Präsident Dr Tóth László und der Präsident des georgischen Judo-Verbandes, Levan Nozadze. In ihren Ansprachen betonten sie die Bedeutung dieser Europameisterschaften für das Land, aber auch für das europäische Judo insgesamt.
Besonders im Fokus stand Georgiens Entwicklung als starke Judo-Nation. Gogoladze verwies auf internationale Erfolge des Landes und hob auch den Fortschritt im Frauenjudo hervor, den er als wichtigen Teil der Zukunft bezeichnete. Nozadze unterstrich zudem, wie besonders es für die heimischen Fans ist, Weltklasse-Athletinnen und -Athleten auf eigenem Boden zu erleben.
Nach 17 Jahren ist die EM zurück in Georgien.
Auch aus europäischer Sicht hat dieses Turnier Gewicht. Laut EJU sind 46 Nationen vertreten, was die Breite und Klasse des Teilnehmerfeldes unterstreicht. Dr Tóth beschrieb die Konkurrenz als außergewöhnlich stark, nicht nur im europäischen, sondern auch im globalen Vergleich.
Zum Abschluss der Zeremonie wurden Gedenkplaketten an zentrale Mitwirkende überreicht, bevor die georgische Nationalhymne den offiziellen Start markierte. Damit ist die Bühne bereitet für vier Tage Judo auf höchstem Niveau, in einer Stadt, die den Sport sichtbar als Teil ihrer Identität lebt.
Quelle: EJU_News