Teplice setzt ein Zeichen: Cadets lernen Clean Sport direkt am Mattenrand
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Im Teplice EJU Cadet Training Camp ging es diesmal nicht nur um Würfe und Griffkampf, sondern auch um eine Frage, die jede Karriere prägt: Wie bleibt Judo sauber? Der europäische Nachwuchs bekam ein interaktives Anti-Doping-Programm, das zeigt, dass Fairness nicht erst bei den Großen beginnt. Die European Judo Union (EJU) machte klar, dass „Clean Judo“ von Anfang an zur Ausbildung gehört.
In Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Judo-Verband stand direkt neben dem Tatami ein Info-Stand bereit. Cadets konnten dort in kurzen, intensiven Einheiten lernen, nachfragen und ihre eigenen Gedanken einbringen. Geleitet wurden die Sessions von Dr. Pinelopi Stavrinou, zertifizierte Clean Sport Educator der International Testing Agency, EJU Anti-Doping Representative und Mitglied der Medical Commission.
Das Format blieb bewusst nahbar: offene Gespräche, Quizfragen und Szenarien aus dem echten Sportalltag. Genau das sorgte für viel Beteiligung und sichtbare Neugier. Statt trockener Regeln stand das Verständnis im Mittelpunkt, warum Anti-Doping nicht nur Kontrolle, sondern auch Schutz bedeutet.
Neben Grundwissen zu Regeln und Abläufen ging es auch um praktische Details wie Testverfahren sowie Rechte und Pflichten von Athletinnen und Athleten. Für viele war es die erste direkte Begegnung mit Dopingkontroll-Equipment – ein Moment, der das Thema plötzlich greifbar macht.
Wer früh Bescheid weiß, schützt Gesundheit, Karriere und den Sport.
Unter der Anleitung von Ember Andrea, IJF Anti-Doping Coordinator, baut Dr. Stavrinou ihre Arbeit europaweit weiter aus. Die EJU kündigt an, diese Linie auch bei kommenden Highlights wie den European Cadet Championships fortzusetzen – mit dem Ziel, Anti-Doping-Bildung in Europa konsequent und langfristig zu verankern.
Quelle: EJU_News