Zwei Höllwart-Schwestern, zwei Medaillen, eine riesige Judo-Woche
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Maria Höllwart und Michaela Höllwart bescherten ihrer Familie bemerkenswerte Tage im europäischen Judo. Die österreichischen Schwestern standen beide in derselben Woche auf dem Podium: Maria holte Gold beim European Open in Prag, Michaela Bronze bei den Kadetten-Europameisterschaften auf Gran Canaria.
Marias Ergebnis kam in der Klasse über 78 kg und hatte zusätzliches Gewicht, weil es eine erfolgreiche Rückkehr nach einer Verletzung markierte. Nach dem Comeback direkt Gold zu gewinnen, ist immer ein starkes Zeichen, und für ihre Familie setzte es den Ton für eine unvergessliche Phase.
Nur wenige Tage später fügte Michaela ein weiteres Kapitel hinzu. Sie gewann Bronze in der Klasse über 70 kg auf Gran Canaria und erreichte damit nach drei Anläufen endlich das Podium bei den Kadetten-Europameisterschaften. Für die jüngere Schwester war das nicht einfach nur die nächste Medaille. Es war das Ergebnis, dem sie in ihren Kadettenjahren hinterhergejagt war.
Sie sprach offen darüber, was dieser Moment für sie bedeutete. Nach drei Teilnahmen auf diesem Niveau konnte sie die Kadettenklasse nun mit einer Europamedaille verlassen. Dieses Gefühl der Erleichterung war für sie genauso wichtig wie das Ergebnis selbst.
Michaelas Bronze beendete eine dreijährige Wartezeit auf eine Medaille bei Kadetten-Europameisterschaften.
Für lange Feiern blieb kaum Zeit. Michaela richtete ihren Blick bereits auf die Kadetten-Weltmeisterschaften, auf die sie sich nach eigener Aussage als nächste Herausforderung freute. Dieser schnelle Fokuswechsel sagt viel über den Rhythmus des Judo aus, in dem auf einen Durchbruch sofort die nächste Prüfung folgen kann.
Noch stärker wurde die Geschichte durch die Unterstützung zwischen den Schwestern. Maria, selbst erst frisch von ihrem Comeback-Wettkampf in Prag, machte sich trotzdem auf den Weg, um Michaelas Wettkampftag auf Gran Canaria zu verfolgen. Nachdem sie am Samstag gekämpft hatte, am Sonntag nach Hause gereist war, dann nach Wien weiterfuhr und am Montag ausflog, entschied sie sich, persönlich dabei zu sein.
Dieses Detail sagt viel über die Verbindung der Familie Höllwart zum Sport aus. Judo ist nicht nur etwas, in dem die Schwestern antreten. Es prägt ganz offensichtlich ihren Alltag, ihre Reisen und die Art, wie sie die größten Momente der anderen miteinander teilen.
Die Quelle beschreibt eine Familie, die um Judo herum lebt, mit ein wenig Skifahren daneben, doch diese Woche gehörte der Tatami. Eine Schwester kehrte nach einer Verletzung zurück und gewann Gold. Die andere vollendete ihre Kadettenzeit mit einer lang ersehnten Europamedaille. Gemeinsam machten sie aus einer Woche einen Meilenstein für die Familie.
Für Österreichs Judo war es eine starke Erinnerung daran, dass Erfolg gleichzeitig in unterschiedlichen Formen kommen kann: als Comeback auf Seniorinnen-Niveau und als Durchbruch im Kadettenbereich. Für die Höllwart-Schwestern war es ganz einfach eine Woche, die in Erinnerung bleibt.
Gold in Prag und Bronze auf Gran Canaria machten es zu einer besonderen Woche für Österreich.
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union
Quelle: EJU.net
Bildquelle: EJU / European Judo Union