Malta rückt ins Zentrum: EJU startet 2026-Planung mit politischem Rückenwind
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In Valletta liegt gerade spürbar etwas in der Luft: Die European Judo Union (EJU) bereitet sich in Malta auf ihr turnusmäßiges Executive Committee Meeting vor. Dieses Treffen ist mehr als ein Pflichttermin – es gilt als strategischer Startschuss für die Judosaison 2026. Auf der Agenda stehen vor allem die Weiterentwicklung des Sports auf dem Kontinent und die Vorstellung der neuesten Finanzzahlen der Union.
Noch bevor die offiziellen Sitzungen beginnen, setzte die EJU ein klares Zeichen: Eine hochrangige Delegation traf Dr Clifton Grima, Maltas Minister für Bildung, Sport, Jugend, Forschung und Innovation. Mit dabei waren EJU-Präsident Dr Tóth László, der EJU-General Treasurer und Präsident der Malta Judo Federation (MJF) Mr Envic Galea sowie Mrs Louisa Agius Galea, Executive Committee Member der International Judo Federation und General Secretary der MJF.
Malta ist klein, aber in Europas Judo-Strukturen längst ein großer Name.
Im Gespräch wurde betont, dass Malta trotz seiner Größe immer wieder internationale Aufgaben übernimmt. Laut EJU hat das Land bereits zahlreiche hochklassige Veranstaltungen ausgerichtet und ist im internationalen Judo besonders aktiv – nicht nur auf der Matte, sondern auch in der Organisation und Administration.
Dr Tóth László verwies zudem auf einen wichtigen Schritt: Die Verlagerung der Treasury nach Malta im Jahr 2025 habe bereits „incredible results“ gebracht, vor allem in Sachen professionelle Strenge. Gleichzeitig wurde die Bereitschaft der Regierung angesprochen, auch kommende Events zu unterstützen.
Für den europäischen Judosport ist die Botschaft klar: Wenn Sportverbände und nationale Behörden so eng zusammenarbeiten, entstehen Möglichkeiten, die weit über ein einzelnes Meeting hinausreichen. Der Auftakt in Valletta soll nun den Ton setzen für Entscheidungen und Initiativen, die Europas Judo im kommenden Jahr prägen werden.
Quelle: EJU_News