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Van-der-Hulst-Brüder gewinnen Kata-Entscheid in Sarajevo

Die Judo-Kata-Weltmeisterschaften 2026 in Sarajevo haben mit hochklassigen Darbietungen in fünf Kategorien begonnen. Im Senioren-Nage-no-kata fiel eine dramatische Entscheidung um den Titel zwischen den Niederländern Maik und Kevin Van der Hulst. Insgesamt sind 220 Paare aus 34 Ländern gemeldet – zum Auftakt wurde die internationale Breite des Kata deutlich.

Die niederländischen Brüder und Immo und Hendrik Schmidt aus Deutschland lagen im Senioren-Nage-no-kata in der Endwertung gleichauf. Maik und Kevin Van der Hulst erhielten den Titel aufgrund der geringeren Fehlerzahl. Bronze ging mit 395 Punkten an die Franzosen Louis und Paul Ghegediban.

Der Titel im Senioren-Nage-no-kata wurde ausschließlich anhand der Zahl der erfassten Fehler entschieden.

Auch in mehreren weiteren Kategorien prägten europäische Paare das Geschehen. Nicolas und Jean Philippe Gilon aus Belgien holten im Senioren-Katame-no-kata mit 398 Punkten Silber hinter den Japanern Ryuji Kabata und Toshiji Odate, die mit 405,5 Punkten gewannen. Seungho Choi und Taehyeon Kim aus Korea komplettierten das Podium mit 397,5 Punkten.

Im Senioren-Ju-no-kata sicherten sich Giovanni und Angelica Tarabelli aus Italien mit 390 Punkten Silber. Alina Zaharia und Alina Cheru aus Rumänien folgten mit 388 Punkten auf Rang drei, während Momoko und Mariko Ishida aus Japan mit 400 Punkten Gold gewannen.

Eine weitere deutsche Medaille gab es im Senioren-Koshiki-no-kata: Ursula Loosen und Wolfgang Dax Romswinkel wurden mit 521,5 Punkten Zweite. Peter Goossens und Jelle Van Roosendaal aus den Niederlanden holten Bronze. Die Japaner Katsuhiko Tetsuka und Kensuke Tokita erzielten mit 559,5 Punkten die höchste Wertung des Tages.

Auch der Wettbewerb im Junioren-Nage-no-kata war eng. An Sungchul und Yoon Geonwoo aus Korea gewannen mit 362 Punkten knapp vor Lee Minhoo und Jung Hyeonjun mit 360,5 Punkten. Diego Hurtado Martin und Javier Miguelez de Salas aus Spanien komplettierten mit 360 Punkten das Podium.

Japan führte die Medaillenwertung nach dem ersten Tag mit drei Goldmedaillen an. Korea gewann einmal Gold, Silber und Bronze, die Niederlande holten Gold und Bronze. Deutschland, Italien, Belgien, Frankreich, Spanien und Rumänien gehörten ebenfalls zu den insgesamt neun Nationen auf dem Podium.

Italien stellte mit 34 Paaren die größte Delegation in Sarajevo, gefolgt von Kanada und Frankreich mit jeweils 16 Paaren. Von Nage-no-kata und Katame-no-kata über Ju-no-kata bis Koshiki-no-kata zeigte das Auftaktprogramm die Vielfalt einer Disziplin, die von Detailarbeit, Kontrolle und gemeinsamer Präzision lebt.

Quelle: IJF.org

Bildquelle: IJF / International Judo Federation

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