Viktorija Ragauskaitė’s Latvia Silver Highlights a Ne-waza Tradition - Image: EJU / European Judo Union

Viktorija Ragauskaitė: Silber in Lettland betont Ne-waza-Tradition

Viktorija Ragauskaitė sicherte sich bei den Meisterschaften in Lettland den zweiten Platz in der Kadettinnenklasse -70 kg und gewann damit für Litauen durch dessen einzige Athletin bei der Veranstaltung eine Silbermedaille. Für Trainer Kestas Vitkauskas folgte das Ergebnis auf eine starke jüngste Phase der jungen Judoka.

Ragauskaitė hatte kürzlich an den Weltmeisterschaften in Ecuador teilgenommen, wo sie den siebten Platz belegte. Ihr Silber in Lettland war ein weiterer wichtiger Schritt, diesmal bei dem, was Vitkauskas als neue Erfahrung und neue Disziplin beschrieb.

Vitkauskas sagte, dass ihm die Herausforderung trotz des ungewohnten Formats gefallen habe. Auch wenn die Disziplin neu gewesen sein mag, stellte er klar, dass der Kern der Judo-Vorbereitung seines Klubs dies nicht war.

Im litauischen Klub wird Ne-waza mit derselben Bedeutung trainiert wie Judo im Stand. Vitkauskas sagte, der Klub gelte als einer der stärksten Litauens in der Bodenarbeit und die Athletinnen und Athleten verbrächten viel Zeit damit, ihre Fähigkeiten auf der Matte weiterzuentwickeln.

Nach Angaben des Trainers werden rund 40 % der Wettkämpfe des Klubs am Boden gewonnen. Diese Statistik spiegelt einen bewussten Schwerpunkt auf Ne-waza wider, statt es als nachrangigen Teil des Judo zu behandeln.

Für Ragauskaitė ergänzt die Silbermedaille in Lettland eine Saison, die bereits einen Auftritt bei den Weltmeisterschaften in Ecuador umfasste. Für Vitkauskas und sein Team war es zudem eine Gelegenheit, ihren auf Bodenarbeit basierenden Ansatz auf der Meisterschaftsbühne vertreten zu sehen.

Litauens einzige Athletin in Lettland reiste mit einer Silbermedaille in der Kadettinnenklasse -70 kg ab.

Quelle: EJU.net

Bildquelle: EJU / European Judo Union

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