Tournoi de Paris 1996 – Vor 30 Jahren: Japan dominierte die Tatami

Vor genau 30 Jahren füllte das Tournoi de Paris 1996 die Schlagzeilen: Japan sammelte sechs Goldmedaillen und zeigte eine Mannschaft, die damals schon die Zukunft des Sports prägte. Paris war damals – wie heute – eine der wichtigsten Bühnen im internationalen judo, ein Turnier, das mehr als eine Medaille bedeutete. Zu den Siegerinnen und Siegern gehörten Yukimasa Nakamura (U65kg), Kenzo Nakamura (U71kg) und Schwergewichtler Naoya Ogawa. Kenzo Nakamura besiegte Christophe Gagliano im Finale und legte so einen wichtigen Baustein für seine spätere Karriere. Europäische Erfolge stachen ebenfalls heraus: Paweł Nastula (Polen) gewann gold und bestätigte seine Rolle als einer der stärksten Europäer jener Zeit; Rafał Kubacki stand im Schwergewichtsfinale gegen Ogawa. Weitere europäische Namen auf der Siegerliste waren Johanna Hagn (Deutschland), Adrian Croitoru (Rumänien) sowie die niederländische Finalgegnerin Karin Kienhuis. Die Gastgeber feierten drei Goldmedaillen (u. a. Franck Chambilly, Darcel Yandzi, Isabelle Beauruelle). Auf den Frauenmatten glänzten Noriko Narazaki, Noriko Mizoguchi und Yoko Tanabe. Das Turnier war ein Blickfang für ein Jahrzehnt voller Übergänge – ein Wochenende, an dem viele spätere Legenden gemeinsam auftraten. Source: undefined
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